Veröffentlicht in Allgemein, Leckeres

Der fünf Generationen Käsekuchen

Seit mittlerweile fünf Generationen wird in unserer Familie ein besonderer Käsekuchen gebacken. Kaum jemand außerhalb der Familie kennt ihn. Aber jeder, wirklich jeder der ihn zum ersten Mal isst, ist absolut begeistert. Bei uns ist dieses Rezept, seit ich denken kann, zu jedem Geburtstag Pflicht. Wenn ich meine Kinder frage welchen Kuchen sie sich zum Geburtstag wünschen, dann weiß ich ihre Antwort eigentlich schon. Auch zu Ostern oder Weihnachten gibt es ihn bei uns meistens. Meine Uroma hat ihn schon gebacken und ich weiß noch als ich ganz klein war, wollte ich schon immer mithelfen. Der rohe Teig ist nämlich schon ein Gedicht. 🙂 Irgendwann habe ich mir vorgenommen: Wenn ich groß bin, mache ich mir den Teig und esse die ganze Schüssel leer! Bis heute habe ich das noch nicht getan, aber ein paar Löffelchen landen auch heute noch immer im Mund. Hmmm, so lecker!
Und weil bei uns am vergangenen Montag mal wieder ein Geburtstag anstand, habe ich gedacht, ich teile das Rezept mit euch. Ich muss die Zubereitung ein wenig frei raus schreiben weil ich kein Rezept mehr brauche, so oft habe ich ihn schon gebacken.

Hier jetzt erstmal die Zutaten:

  • 300 g Zucker
  • 250 g Margarine
  • 1.500 g Quark
  • 8 EL Grieß
  • 8 Eier

Zuerst müsst ihr den Quark über Nacht abtropfen lassen, mindestens zwölf Stunden lang. Das ist ganz wichtig, sonst wird der Kuchen nichts! Der Quark muss richtig schön trocken sein.
Bevor ihr anfangt zu backen, heizt ihr euren Backofen auf 195-200° Grad vor und fettet eine runde Backform ein (28er).
Als erstes ihr trennt die Eier. Das Eiweiß wird zum Schluss steif geschlagen. Nun das Eigelb mit der Margarine und dem Zucker so lange schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Anschließend gebt ihr nach und nach den Grieß dazu und dann erst den Quark. Ich empfehle euch eine große Rührschüssel zu nehmen, denn es gibt sehr viel Teig.
Wenn ihr alles verrührt habt, schlagt ihr das Eiweiß steif. Ich nehme dafür meine Kitchen Aid, das geht schneller und das Eiweiß gleicht hinterher einem Baiser. Ich habe leider nur eine Schüssel für meine Kitty, sonst würde ich natürlich alles von ihr verrühren lassen.
Jetzt hebt ihr das Eiweiß ganz vorsichtig unter die Quarkmasse. Ganz zum Schluss könnt ihr mit dem Mixer auf Stufe 1 noch einmal alles ordentlich verrühren.
Gebt den Teig nun in die Backform und backt ihn 60 Minuten auf mittlerer Stufe. Ich lege nach 40 Minuten Backzeit immer etwas Alufolie auf meinen Kuchen, damit er nicht zu dunkel wird. Das müsst ihr aber selbst ausprobieren, denn das ist ja bekanntlich Geschmackssache und vom Ofen abhängig.

Nach dem Backen holt ihr den Kuchen sofort aus dem Backofen und lasst ihn gut auskühlen.
Nicht wundern wenn der Rand vom Kuchen beim lösen aus der Backform etwas bricht, das ist ganz normal. Auch reißt er meistens in der Mitte, so schön wie diesmal wird er nicht jedes Mal. Ich denke mein Kuchen hat gewusst dass er auf meinem Blog präsentiert wird und deshalb ist er diesmal besonders schön geworden. 😉

Dem Geburtstagskind hat er auf jeden Fall sehr gut geschmeckt. Und allen anderen natürlich auch. Ein Kuchen der glücklich macht, zumindest uns. 🙂
Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn ihr ihn vielleicht auch mal backen möchtet. Ihr könnt übrigens auch Früchte in den Kuchen machen, Himbeeren, Clementinen, Blaubeeren oder Rosinen. Jeder wie er mag und ganz nach dem eigenen Geschmack. In das Originalrezept meiner Uroma gehörten Rosinen, aber die mögen wir alle nicht. Bei uns kommt kommt er nur pur auf den Tisch.

Ich hoffe mein Kuchen wird irgendwann auch mal seinen großen Auftritt bei euch Zuhause haben.

Bis zum nächsten Mal! 🙋‍♀️
Eure Sabrina

3 Kommentare zu „Der fünf Generationen Käsekuchen

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