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Diesen Klassiker wollte ich schon lange mal probiert haben – Rezept für „Kalter Hund“!

Als kleines Mädchen habe ich den Kalten Hund geliebt!
Ich weiß gar nicht mehr welche meiner Omas ihn selbst gemacht hat, aber an den Geschmack kann ich mich noch gut erinnern. 😋
Irgendwann habe ich dann gesehen, dass man ihn mittlerweile in jedem Supermarkt abgepackt kaufen kann. Aber das ist ja gar kein Vergleich zu dem selbst gemachten. Nee das geht gar nicht! 😆

Also habe ich mir überlegt, es jetzt einfach mal selbst anzugehen, mit Erfolg!

Ich habe im Internet gelesen, dass der Kalte Hund bei vielen Menschen zur Weihnachtszeit auf den Tisch kommt, für mich ist das Rezept jetzt allerdings nicht typisch weihnachtlich. Aber vielleicht herbstlich und deshalb passt es jetzt ja ganz gut. Zumindest wenn die Temperatur sich jetzt mal langsam der Jahreszeit anpasst. Das sollte eigentlich nicht mehr allzu lange dauern, immerhin haben wir schon Mitte September. 😉

Ich mag es, wenn es wieder gemütlich und heimelig im Haus wird.

Als kleinen Tipp vorab: Am besten verwendet man für den Kalten Hund eine Backform aus Silikon! Dann ist er nach dem Herauslösen von der Form schön glatt. Ich habe leider keine, aber 3x dürft ihr raten was ich mir als nächstes kaufe?! 😜

Die Zubereitung ist gar nicht so schwer wie ich immer dachte, aber man sollte ein wenig Zeit dafür haben. Außerdem MUSS man Lust haben hinterher ein riesen Schokoladenchaos in der Küche zu beseitigen. 😅
Aber es lohnt sich auf jeden Fall, meine Tochter war total begeistert und hätte am liebsten die komplette Dose aufgegessen!

Jetzt fangen wir aber erstmal an!

Die Zutaten für den kalten Hund:

  • 200 g Zartbitter- Schokolade (70% Kakaoanteil)
  • 200 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 250 g Kokosfett (Palmin)
  • 2 Eier
  • 75 g Puderzucker
  • 2 EL Kakao
  • 5 EL Milch
  • 200 g Butterkekse
  • Frischhaltefolie oder Backpapier für die Backform

Und so wird es gemacht:

  • Zartbitterschokolade und Kuvertüre kleinhacken. Anschließend mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen.
  • Die Eier mit dem Puderzucker, Kakao und der Milch mit dem Rührgerät gut cremig rühren. Die geschmolzene Schokolade schön unterrühren und dann die Masse zurück ins Wasserbad stellen.
  • Die Kastenform nun mit Folie oder Backpapier auslegen. (Diesen Vorgang spart man sich wenn man eine Silikonform benutzt) ☝🏻
  • Den Boden nun mit der Schokoladencreme ausstreichen.
    Auf die Schokoladenschicht jetzt die Butterkekse legen.
  • Der Schichtvorgang wird so lange wiederholt bis alle Kekse und die Schokocreme verbraucht sind.
  • Im Kühlschrank für mindestens 6-8 Stunden fest werden lassen. Noch besser über Nacht stehen lassen! ☝🏻
  • Nach der Kühlung den Kalten Hund zuerst einige Zeit draußen stehen lassen, damit er sich besser aus der Form lösen lässt.
Und so sah er dann aus! Durch die Folie wird er ein wenig (oder mehr) ungleich.

Kalter Hund ist ein seeehr mächtiges Gebäck und im Gegensatz zu früher bekomme ich heute kein komplettes Stück mehr runter. 😮 Deshalb habe ich fast alles in kleine Stückchen geschnitten und in eine Plätzchendose gelegt. So kann jeder so viel essen wie er möchte, ohne das hinterher etwas weggeschmissen werden muss!
Außerdem sieht es meiner Meinung auch etwas appetitlicher aus.

Leeeecker!!!
So lecker sieht es dann in der Dose aus!
Und wenn es einem immer noch nicht schokoladig genug ist, kann man die einzelnen Stückchen natürlich auch noch dekorieren.

Der Kalte Hund hält sich im Kühlschrank gut 5-6 Tage. Allerdings kann man ihn auch sehr gut bis zu 3 Monate einfrieren.
Zur Weihnachtszeit werde ich mal die Variante mit Spekulatius ausprobieren, das kann ich mir auch richtig lecker vorstellen! 🥰
Ich werde auf Instagram darüber berichten.

Hmmmm!!! 😋

Nun hoffe ich aber, dass ich euch jetzt richtig Lust auf diesen Klassiker gemacht habe.

Für einen kleinen Moment habe ich mich wieder wie ein kleines Mädchen gefühlt.
Der Moment war nur ziemlich schnell verschwunden. Nämlich als ich alleine in der Küche stand und das Chaos beseitigt habe! 😬
Aber! Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne! Und ich liebe es in der Küche zu arbeiten und dazu gehört auch das sauber machen.
Seid gespannt was es nächste Woche gibt, ich bin es auch.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Sabrina 👩🏻‍🍳

7 Kommentare zu „Diesen Klassiker wollte ich schon lange mal probiert haben – Rezept für „Kalter Hund“!

  1. Mit geht’s wie dir…mhhhh ich kann mich auch noch sehr gut an den Geschmack erinnern, und obwohl ich 3 Kinder habe, wurde er hier nie selbst gemacht.
    Aber jetzt…mit deinem Rezept👍
    die Idee ihn in kleine Stücke zu schneiden und noch zu verzieren finde ich richtig klasse…genau richtig für kleine Leckermäulchen😊

    1. Huhu Yvonne 👋🏻
      Es würde mich wirklich sehr freuen wenn du ihn mal machst. 💚
      Die kleinen Stückchen fand ich auch einfach appetitlicher.
      Das Auge isst schließlich auch mit. 😅

  2. Liebe Sabrina
    Ich bin nicht die Megabäckerin , aber deine Rezepte machen immer wieder Lust drauf. Und da deine Beschreibungen wirklich einfach verständlich sind, gelingt sogar mir das Eine oder Andere.
    Vielen Dank dafür
    PS: Da traue ich mich sogar an kalten Hund – einer Erinnerung an meine Kindheit.
    Liebe Grüsse aus Baden-Württemberg
    Daniela

    1. Hallo Daniela 💚
      Das freut mich wirklich zu lesen.
      Dann trau dich einfach mal ran, er ist wirklich ganz einfach zu machen.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende 👋🏻👋🏻👋🏻

  3. Hallo Sabrina!
    Da werden tatsächlich Erinnerungen wach… 😍 Ich habe auch schon lange keinen Kalten Hund mehr gemacht. Aber ich erinnere mich, dass es bei uns Zuhause auch immer eine „Erwachsenen-Variante“ gab… dafür wird ganz einfach 1-2 EL Rum mit in die Kakaomasse gerührt. Da ich persönlich keinen Alkohol mag, hab ich diesen immer durch Rum-Backaroma ersetzt. Ich finde es sehr lecker, aber für Kinder würde ich darauf verzichten. Jetzt beim Schreiben ist die Entscheidung gefallen, dass ich demnächst auch mal wieder einen machen werde… 😋 Danke für die Inspiration! Hab ein schönes, erholsames Wochenende!
    Liebe Grüße, Birgit 🙋🏼‍♀️

  4. Hallo Sabrina,
    Da kommen auch in mir Kindheitserinnerungen hoch :)) Als meine Kinder noch klein waren, habe ich mal ab und zu diese leckere Kalorienbombe gemacht, habs aber im Laufe der Jahre einfach vergessen ;)) Denke ich werde bald mal wieder meine Mädels damit überraschen :))
    Vielen Dank für deine tollen Inspirationen! Tolle Idee mit den kleinen Stücken und dem Einfrieren! Liebe Grüße ein schönes Wochenende !!
    Sandra

    1. Hey Sandra,
      wenn man an die Kalorien denkt, ist es vielleicht besser wenn er vergessen wurde. 😅
      Aber ab und zu darf man sich das ja mal gönnen.
      Lieben Dank für deine liebe Nachricht.
      Ein schönes Wochenende wünsche ich dir 💚

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