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Original „Englischer Apple Pie“ – Traditionell und lecker!

Jetzt heißt es wieder: Ran an die Äpfel! 🍎🍏

Die ersten Äpfel bei uns im Garten sind reif, nun wird wieder gebacken und eingemacht! Ich mag diese Zeit wirklich sehr wo ganz langsam der Sommer in den Herbst übergeht und wir wieder ernten können.
Und am allerliebsten mag ich die Apfelernte!

Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal an einen englischen Apple Pie gewagt. Seit Jahren möchte ich ihn schon backen, jetzt war es endlich soweit. Die Freude meinerseits war sehr groß, denn er ist gleich beim ersten Versuch gelungen. Ihr wisst ja, dass das nicht immer bei klappt. 😅

Für den Pie benötigen wir nur ganz wenige Zutaten, die sollte eigentlich jeder im Haus haben. Und genau deshalb ist es auch ein tolles Rezept wenn sich mal spontan Besuch anmeldet.

Diese Zutaten benötigen wir:

  • 450 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 150 g Zucker
  • 250 g kalte Butter
  • 150 ml Wasser

Zutaten für die Füllung:

  • 6-8 säuerliche Äpfel
  • 3 EL brauner Zucker
  • Je nach Geschmack Zimt, Ingwer oder Rosinen

Zubereitung des Mürbeteigs:

  • Mehl, Salz und Zucker miteinander vermischen.
  • Kalte Butter in kleinen Stückchen hinzuwürfeln und anschließend entweder mit der Küchenmaschine oder den Händen kneten.
  • Nun ganz vorsichtig das kalte Wasser nach und nach zugeben, bis eine sämige Masse entsteht.
  • Zum Schluss den Teig zu einer runden, dicken Platte formen und auf einen Teller legen.
  • Jetzt sollte er für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, gerne aber auch länger. ☝🏻

Zubereitung Füllung:

  • Äpfel schälen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
  • Nun den braunen Zucker drüber streuen.
  • Ich habe außerdem noch einige Prisen Zimt verwendet. Es gibt für mich nichts leckereres als der Geschmack von Äpfeln mit Zimt. 😋

Zubereitung des Apple Pie:

  • Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Apple Pie Form gut einfetten. ☝🏻
  • Jetzt den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 2 Teile teilen.
  • Nun den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte ausrollen, circa einen halben Zentimeter dick und in die Pie form legen.
  • Den Teig am Rand etwas festdrücken und überschüssigen Rest anschneiden.
  • Die Äpfel nun so in die Form füllen, sodass in der Mitte eine kleine Kuppe entsteht. So bekommt der Pie später eine glatte Fläche.
  • Jetzt wird die zweite Teighälfte ausgerollt und anschließend in schmale Streifen geschnitten.
  • Die Streifen werden in Gitterform auf die Äpfel gelegt. Dazu beginnt man in der Mitte mit einem Kreuz und arbeitet sich nun bis zum Rand vor.
  • Achtet darauf, dass ihr die Teigspalten immer wieder anheben bzw. unterheben müsst um die Gitterform zu erhalten. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. 😉
  • Wichtig ist, dass zwischen den Teigstücken Lücken bleiben, damit der Kuchen beim Backen atmen kann und später schön knusprig ist. ☝🏻
  • Auch hier wieder überschüssigen Teig am Ende abschneiden und die Teigstreifen an den Enden in der Pie Form festdrücken.
  • Den Kuchen nun in den Backofen geben und bei 200° 10 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 175° runter drehen und für weitere 50 Minuten backen.
  • Eventuell nach 30 Minuten mit Alufolie bedecken damit er nicht zu dunkel wird. ☝🏻

Ein kleiner Tipp!

Wer keine Lust hat sich die Arbeit mit den Gittern zu machen, kann auch ganz einfach mit Ausstechförmchen arbeiten. Einfach den Teig ausrollen und mit einem herbstlichen Ausstecher ausstechen und damit die Äpfel belegen. 🍁 Denkt nur auch hierbei daran genug Lücken zu lassen! ☝🏻

Nach dem Backen.

Noch kurz zur Geschichte vom Apple Pie!

Ich interessiere mich immer sehr für die Geschichte eines Kuchens, der nicht aus unserem Land stammt, also habe ich mal gegoogelt.
Das Rezept vom Apple Pie wurde schon im 14. Jahrhundert zum ersten Mal aufgeschrieben. Im ursprünglichen Rezept wurden auch Zutaten wie: Feigen, Brombeeren oder Rosinen verwendet, einfach um eine Süße zu erzeugen, denn Zucker war in früheren Jahrhunderten sehr, sehr teuer!
Heute backt man sich seinen Apple Pie einfach so wie man ihn selbst am liebsten mag. 😊

Wir haben unseren Apple Pie bei schönstem Sommerwetter in unserem neuen Philosophenhaus genossen. Mit einem Kaffee dazu, einfach lecker! 😋
Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass ich eigentlich kein gebackenes Obst mag aber in dem Fall muss ich sagen, dass es mir hervorragend geschmeckt hat. Die Äpfel werden bei dem Pie nämlich schön weich, fast wie Mus und das schmeckt wirklich köstlich.

Ich hoffe, ihr seid jetzt auch auf den Geschmack gekommen?

Der Apple Pie ist ein Rezept für den ganzen Herbst und Winter und ich würde mich wirklich sehr freuen wenn ihn der Ein oder Andere mal nachbackt.
Der Spätsommer hat ja noch andere Früchte zu bieten, deshalb habe ich beim nächsten Mal auch wieder etwas besonders Leckeres für euch.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Sabrina 👩🏻‍🍳

8 Kommentare zu „Original „Englischer Apple Pie“ – Traditionell und lecker!

  1. Sieht toll aus! Wunderschöne Bilder.Ich habe es leider nicht so mit Mürbeteig, aber vielleicht wage ich mich doch mal dran.
    Viele Grüße,
    Monika

    1. Guten Morgen ❤️
      Mürbeteig ist wirklich nicht ohne. 😅 Ich habe auch lange gebraucht bis ich wusste wann er perfekt eingerührt ist und dann hinterher beim ausrollen nicht bricht.
      Aber mittlerweile kann ich es ganz gut.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende 💚

  2. Liebe Sabrina, danke für das Rezept. Ich bin ein Obstkuchenfan und werde diesen Kuchen bestimmt in der nächsten Zeit mal ausprobieren. Jetzt kommt die Zeit für Apfel- und Zwetschgenkuchen, welche mir die liebsten sind. Hab ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße, Susanne

    1. Hallo liebe Susanne,
      da würde ich mich sehr drüber freuen und wünsche dir heute schon guten Appetit.
      Liebe Grüße Sabrina und für dich auch ein schönes Wochenende 💚

  3. Ich kann es förmlich riechen…
    und würde ihm am liebsten gleich für’s Wochenende backen, aber leider essen meine Kinder keinen Apfelkuchen und muss ich wohl warten, bis wir dem demnächst Besuch bekommen.Lg

  4. Danke für das Rezept…..Ich werde es demnächst probieren. Ich bin eigentlich der Hefeteigfreund, werde werden Mürbeteig probieren. Liebe Grüße

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