Veröffentlicht in Allgemein, Garten

„Wohnen auf dem Land“ wird ein halbes Jahr!

Heute vor genau einem halben Jahr ist mein Blog online gegangen. Ich war damals so aufgeregt, ich weiß es noch genau. Ich wusste ja kaum etwas übers bloggen, und bin einfach so gestartet. Ich wusste nicht, ob es überhaupt Jemanden interessiert was ich so schreibe. Ich wusste nur eins, Instagram alleine reicht mir nicht mehr, dafür habe ich viel zu viel zu erzählen. 😉
Jetzt ein halbes Jahr später, macht es mir immer noch genauso viel Spaß wie am Anfang. Vielleicht sogar noch mehr. Mit einem Blog ist es wie mit der Liebe, am Anfang ist man total verknallt, aber die wirkliche Liebe wächst. Sie wächst langsam aber beständig. Ich liebe es mittlerweile mich hier durch zu scrollen, und zu sehen was ich bis jetzt schon geschrieben habe . Wie viele Bilder ich schon gemacht habe, mein Blog ist für mich wie ein Tagebuch, ein Tagebuch über unser Haus und unseren Garten.

Es ist mittlerweile so, dass mein Blog täglich aufgerufen wird, auch wenn ich keinen Beitrag hochgeladen habe. In den ersten zwei, drei Monaten war es noch ganz anders, am Beitragstag wurde er sehr gut aufgerufen, am nächsten noch ein paar Mal, und dann bis zum nächsten Beitrag gar nicht mehr. Umso mehr freue ich mich , dass meine Arbeit und Liebe die ich hier in meinen Blog stecke, sich langsam auszahlt. Eure Besuche hier, und eure Beitragsaufrufe sind euer Applaus an meine Arbeit. Das freut mich riesig, und macht mich stolz. Inzwischen findet man meinen Blog sogar über die Google Suchleiste, auch das hat sehr lange gedauert. Allmählich werden auch einige Firmen auf mich aufmerksam und möchten gerne mit mir zusammen arbeiten. Auch das macht mich mächtig stolz, denn so weiß ich, dass ich hier einiges richtig mache. Wahrscheinlich auch noch eine Menge falsch, aber ich befinde mich ja auch noch im Lernprozess. 😊

In Zahlen geschrieben bedeutet ein halbes Jahr Wohnen auf dem Land:

  • Circa 28.000 geschriebene Worte.
  • 43 Blogbeiträge.
  • 47 eingetragene Leser.
  • Über 23.000 Seitenaufrufe und
  • Über 6.000 Besucher.

Ob das gute Zahlen sind weiß ich nicht, ich hatte ja noch nie einen Blog, aber es sind meine Zahlen und mich machen sie sehr glücklich.

Vor sechs Monaten ging der Blog mit drei Beiträgen an den Start. Der größte war ein Rundgang durch den Garten, und dahin möchte ich euch heute auch wieder entführen. Es gab ja jetzt schon länger keinen ausführlicheren Gartenpost, und ich dachte mir jetzt zum Herbst sieht es ja doch schon wieder ein wenig anders aus. Am meisten freue ich mich aber schon, wenn im Oktober das Laub der Bäume anfängt sich zu verfärben, und anschließend den Rasen in einen bunten Teppich verwandelt.

Anfang des Monats habe ich angefangen mir in der Natur Herbstdeko zu sammeln.Ich schnappe mir dann meine Rosenschere und eine große Tüte und schon geht es los. Wir haben das große Glück direkt am See zu wohnen, ich laufe wirklich keine Minute dorthin. Dort gibt es Hagebutten so weit das Auge reicht, und noch viele andere Beeren. Ich habe mir wirklich viel abgeschnitten und mit nach Hause genommen. Ich habe mir meinen ersten herbstlichen Kranz gemacht, nicht gebunden, denn darin bin ich überhaupt nicht gut. 😉 Und was ich übrig hatte, habe ich in Vasen und Körbe verteilt.

Das ist eigentlich so ziemlich mein Lieblingsbild, eben weil es alles ausdrückt was ich schön finde. Herbst! 😍

So schön können Reste aussehen.

Der erste Herbstbote ist ja der Kürbis. Ich liebe Kürbissuppe, und ich liebe es mit Kürbissen zu dekorieren. Bisher habe ich aber nur einen kleinen Hokkaido dekoriert. Ich habe ihn einfach ausgehöhlt und anschließend eine kleine Vase hineingestellt. Ein paar hübsche Blümchen rein und schon ist der Kürbis festlich hergerichtet. 🙂

Sooo niedlich.

Letzten Sonntag hatten wir am Nachmittag so wunderschönes Spätsommerwetter, da hab ich mich auf die Terrasse verkrümelt und für den Gartentisch auch ein kleines Gesteck gebastelt. Dafür habe ich einen Baby Boo genommen, etwas Eukalyptus und ein paar Mini-Zapfen. Alles irgenwie ineinander gesteckt und den Kürbis in die Mitte gelegt, fertig!

Und auf dem Tisch.

Der Garten hängt im Moment irgendwo zwischen Spätsommer und Herbst, es ist ein so schönes Bild. Gerade früh morgens kann man den Herbst schon gut spüren. Tau liegt auf dem Rasen und den ersten Nebel hatten wir auch schon. Einige Sommerblumen blühen aber noch so schön. Mit dem Lavendel hatte ich dieses Jahr zuerst gar kein Glück, erst nachdem ich ihn umgepflanzt hatte, hat er sich erholt. Und jetzt blüht er immer so toll.

Und die Ringelblumen sind ja sowieso dankbar. Ich hatte sie übrigens gar nicht eingesäht.

Der erste Apfelbaum ist mittlerweile fast abgeerntet. Meine Güte hatte der Äpfel! 😮 Ich glaube die restlichen lasse ich jetzt für die Vögel. Oder ich hole mir mal fünf Stück rein wenn ich noch mal backen möchte. Der Boskop ist jetzt aber auch fast soweit, dass er gepflückt werden möchte. Ihn mag ich besonders, denn er lässt sich hervorragend lagern. Je länger er liegt, desto besser schmeckt er. Der Boskop ist wie ein guter Wein, er muss erst reifen. 😉

Der Boskop.

Unser Pfirsichbaum hat dieses Jahr auch sehr gut getragen. Von den Pfirsichen habe ich leckere Marmelade gekocht. Das Rezept dazu gibt es dann am Freitag. 🍑

Unser Strandkorb hat auch einen neuen Platz bekommen.

Unser Pool musste letzte Woche auch in sein Winterquatier umziehen. Ein wenig Wehmut macht sich bei mir dann ja doch immer breit. So sehr ich den Herbst auch mag, wenn der Pool geht, ist der Sommer offiziell beendet. Und so lange, warme (nicht zu heiße) Tage haben ja auch etwas, nicht wahr?
Aber, wie alles im Leben, hat alles zwei Seiten. Der Sommer ist heiß, stickig, man hört seine lauten Nachbarn, man hat kleines Krabbelgetier im Haus, und der Garten ist grundsätzlich unordentlich! Jetzt wird es langsam wieder ruhiger. Der Alltag hat uns alle wieder, und der Garten gehört wieder mir. Ich sage immer, im Sommer gehört der Garten der Familie, und den Rest des Jahres mir. 🙂
Im Sommer liegen bei uns immer irgendwelche Handtücher rum, Sonnenmilch steht direkt neben der Deko, Wasserspielzeuge machen den Garten bunt, und mein Mann hängt grundsätzlich und wirklich immer seine Käscher an den Staketenzaun. Auch kaputte Gummibälle finden hier ihre letzte Ruhestätte. Ich ertrage das alles ganz tapfer, und meistens ohne zu murren. Meistens! 😀
Wir haben genau wie letztes Jahr wieder unsere Feuerstelle eingerichtet, und ich denke wenn dieser Post online kommt, wurde sie schon eingeweiht. Denn es soll ja warm werden am Wochenende, und wir haben letztes Jahr auch schon an einem total warmen Abend angefeuert. Und Traditionen soll man ja nicht brechen. Ich glaube ein bisschen Glühwein vom letzten Winter ist auch noch übrig.

Der Brunnen darf auch noch eine Weile sprudeln. Wir bauen die Pumpe erst im späten Herbst aus. Ich mag das Geplätscher einfach zu gerne.
Es folgen jetzt einfach noch ein paar Bilder.

Sie blüht immer noch so schön.

Vor der Haustür habe ich natürlich auch schon ein wenig herbstlich dekoriert. Aber wirklich noch nicht viel, das kommt erst im Oktober. Ich möchte mir die Vorfreude darauf noch nicht nehmen, außerdem fängt der Herbst ja nächste Woche auch erst offiziell an. Ich habe mir einfach ein paar Chrysanthemen gekauft, ein wenig Hagebutte dazu gelegt und fertig.

Abends mache ich mir sehr gerne ein paar Kerzen an, ich mag es gerne vom Sofa aus sehen. Und da es ja jetzt schon recht früh dunkel wird, ist es umso gemütlicher. Vielen ist es ja mit den Zapfen noch zu früh, aber ich finde sie gehören ab September irgendwie dazu. Ich zumindest finde, es eine richtig schöne und herbstliche Dekoration.

Ich freue mich schon darauf euch im Oktober mit in den Garten zu nehmen, wenn das Laub schön bunt wird. Ach das wird herrlich! 🍂
Ihr Lieben, für heute soll es das gewesen sein, aber ich freue mich auf viele weitere Gartenrundgänge mit euch. Wir sind auch schon wieder fleißig am planen für das nächste Jahr, damit es noch schöner wird bei uns.
Vielen Dank fürs Lesen und Schauen bei mir, ich freue mich riesig, dass ihr alle da seid.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Sabrina 💕

2 Kommentare zu „„Wohnen auf dem Land“ wird ein halbes Jahr!

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