Veröffentlicht in Allgemein, Deko, DIY

Das „Unter-Zehn-Euro-Kerzenbrett“!

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Schon seit einiger Zeit bekomme ich ein bestimmtes Kerzenbrett nicht mehr aus meinem Kopf. Wer genauso dekoverrückt ist wie ich, weiß wahrscheinlich von welchem ich spreche. Ständig habe ich es irgendwo gesehen, und wollte es auch unbedingt haben. 🤦🏻‍♀️ Dann habe ich allerdings online geschaut, und der Preis hat mich dann doch etwas erschreckt. Bei mir ist es ja so, dass ich gar nicht weiß, ob es mir in ein paar Monaten überhaupt noch gefällt, und da ist der Preis dann schon happig.

Letzte Woche kam mir dann plötzlich die Idee es einfach selbst zu machen. Kennt ihr diesen Blitz im Kopf? Diese Idee, die auf einmal da ist, und nicht mehr verschwinden will? Zuerst dachte ich daran ein Brett selbst zurecht zu sägen, aber dann, während ich die Küche sauber machte, fiel mein Blick auf meine Küchenbrettchen. 😏
Und da wusste ich was ich zu tun hatte, oder eher mein Mann. Wir haben nämlich ein ganz ähnliches Brett wie das Original, zumindest von der Form.

Ganz schön ramponiert, das gute Stück.

Das Brett haben wir auf jeden Fall genommen. Jetzt musste es nur noch ordentlich abgeschliffen werden, und Löcher für die Kerzen gebohrt werden.

Wer sich jetzt natürlich sagt:
„Neeein, das ist mein altes Brettchen. Mit dem bin ich durch Dick und Dünn gegangen, das kann ich ihm nicht antun!“
Der muss sich dann vielleicht einfach ein neues kaufen. Die gibt es sehr günstig, z.B. das hier scheint passend:

Frühstücksbrett 2x Maße 35cm x 16cm*

Es gibt je nach gewünschter Holzart (Buche/Kiefer) und Form aber auch viele andere Angebote. Einfach mal schauen. 😉

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Okay, weiter geht’s. Für diese Art von Kerzenbrett benötigt man ganz normale Christbaumkerzen.

Mein Mann hat den den Durchmesser der Kerze dann abgemessen, um zu wissen welche Bohrergröße er benötigt.
Jetzt mussten wir erstmal in die Werkstatt zum schleifen. Puh, es war ganz schön kalt geworden, aber was tut Frau nicht alles, um DIE Idee sofort umzusetzen? 🤭

Nach dem Schleifen sah das Brett wirklich wie neu aus. Ich habe schon innerlich Freudentänze gemacht. 😉
Mein Mann hat sich dann genau eingezeichnet wo die Kerzen auf das Brett plaziert werden sollen, es sollte da schon eine gewisse Gleichmäßigkeit herrschen. Er hat dann in unserem Fall einen Abstand vom Rand von 2,5cm festgelegt, rundherum eingezeichnet und somit war schonmal die äußere Kerzenreihe festgelegt.
Wir haben dann überlegt, dass es insgesamt 11 Kerzen sein sollen bei unserer Brettchengröße. Schaut auch ruhig nochmal das Video auf Instagram oder Facebook, da sieht man das noch einmal.
Das entstandene Rechteck haben wir dann in 3 gleich große Teile geteilt und jeweils die Mitte der entstandenen Abschnitte eingezeichnet. Somit waren alle Kerzenpunkte festgelegt. 💁🏻‍♀️

Jetzt konnte es schon ans Bohren gehen. Man nimmt für diese Kerzengröße einen 12mm Holzbohrer. Wer den nicht zu Hause hat, muss sich den dann natürlich noch zulegen. Aber das nächste Projekt kommt bestimmt, also kann man den auch später immer wieder gebrauchen. 😉
Dieser hier scheint empfehlenswert:

Holzspiralbohrer Wolfcraft ø12x151mm*

für 2,49€ (Preis zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrages)
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Beim Bohren selbstverständlich drauf achten, entsprechend der Dicke des Brettchens, nicht zu tief zu bohren. In unserem Fall ca. 1cm tief, das langt um die Kerzen zu halten. Bei der Auswahl des „Opferbrettes“ sollte man also von vornherein auf eine ausreichende Dicke achten. Ich denke mal 15mm sollten es schon sein.

Wenn alle Löcher gebohrt sind, noch einmal mit dem Schleifgerät drüber gehen, und schon hat man aus einem alten, abgearbeiteten Küchenbrett, ein wunderschönes Kerzenbrett. Hach! 🥰

Na, was sagt ihr?
Ist es nicht wunderschön geworden? Also, ich finde es einfach großartig! Es ist dem Original schon sehr ähnlich wie ich finde.

Wenn die Kerzen an sind, sieht es zweifellos noch einmal schöner aus. So viele Kerzen auf einmal brennen zu haben, ist einfach wunderschön, und verbreitet eine wunderbar romantische Stimmung. 😻

Auch für draußen ist es schön, dafür muss es selbstverständlich windstill sein.

Ich freue mich gerade sehr darüber meine Idee mit euch zu teilen, und ich hoffe ich sehe demnächst ganz viele Kerzenbretter. Natürlich selbstgemacht, denn das bekommt wirklich jeder hin.
Viel Spaß beim Schleifen und Bohren, denn mehr ist es ja nicht. Und für den Fall, dass man kein passendes Brettchen zuhause hat, und sich erst ein neues kaufen muss, fällt sogar das Schleifen weg. 😉

Bis zum nächsten Mal!

Eure Sabrina 🕯

4 Kommentare zu „Das „Unter-Zehn-Euro-Kerzenbrett“!

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