Veröffentlicht in Allgemein, DIY, Garten

Eine Freude für die Vögel im Garten. Vogelfutter selbst gemacht!

Dieser Beitrag war eigentlich für meinen Adventskalender geplant. Aber da wir ja noch Winter haben und die Piepmätze in unseren Gärten immer Hunger haben, stelle ich ihn jetzt doch noch hier rein. Ich möchte nur nicht, dass sich irgendjemand darüber wundert, dass ich weihnachtliche Keksausstecher im Januar verwende. 😉 Jetzt würde ich natürlich neutrale benutzen. Ich hoffe das Lesen bereitet euch trotzdem ein wenig Freude!

Es ist so einfach den Vögeln im Garten eine Freude zu machen, und mir selbst hat es auch Spaß gemacht diesen Beitrag für euch vorzubereiten! Ich hatte nämlich auf meiner Terrasse richtig viel Gesellschaft, als ich das Futter aufgehängt habe. 😆

Das Beste ist: Es geht so einfach, und sieht dabei noch so hübsch und dekorativ aus.
Ich finde, das ist auch mal wieder eine richtig schöne Kleinigkeit zum verschenken. Dann wäre das doch eine Idee! 😊

Schön ist ja, dass wir dazu gar nicht viel benötigen.

Wir brauchen:

  • 1 Packung Palmin
  • Vogelfutter
  • Ausstechförmchen
  • Leere Joghurtbecher
  • Große Tannenzapfen
  • Bänder zum Aufhängen
  • evt. etwas Tannengrün

Und so geht es:

  • Zuerst packt ihr eure Förmchen in Alufolie ein, damit das Fett nicht auslaufen kann.
  • Dann erhitzt ihr langsam das Palmin bis es ganz flüssig ist.
  • Nun das Vogelfutter unterrühren, es sollte eine zähflüssige Masse entstehen.
  • Jetzt wird befüllt.
  • Die Masse einfach in die Förmchen und die Joghurtbecher füllen.
  • Die Zapfen habe ich einfach mit einem Esslöffel übergossen.
  • Falls ihr die Förmchen so wie ich aufhängen möchtet, müsst ihr zwei bis drei Zahnstocher zwischen das Futter stecken. Sonst habt ihr hinterher kein Loch für das Band. ☝🏻
  • Wenn ihr damit fertig seid, stellt ihr eure Gefäße am besten über Nacht in den Kühlschrank, damit es richtig schön fest wird!
  • Am nächsten Tag löst ihr das fertige Futter vorsichtig aus den Förmchen.
  • Ich drücke dabei von unten unter die Folie und schiebe es langsam nach oben.

Nachdem ihr dann genauso vorsichtig die Zahnstocher herausgezogen habt, kann es mit der Dekoration eigentlich schon losgehen. Fädelt euch eure Bändchen ein und schon können diese kleinen Schönheiten aufgehängt werden.

Egal, ob ihr sie direkt in einen Baum hängt oder an ein Vogelhäuschen, eure gefiederten Freunde werden sie schon finden. Zumindest bei uns ging das ganz schnell. Falls euch mal ein Teilchen kaputt bricht, könnt ihr es einfach auf dem Rasen zerbröseln, und im Nu wird euer Garten voll von Vögeln sein. 😊
Ich nehme mittlerweile nur noch Vogelfutter mit Nüssen, das ist zwar nicht so bunt, aber ich habe festgestellt, dass die Vögel das am liebsten mögen.
Ich habe euch einfach mal ein paar Bilder mit verschiedenen Dekorationsmöglichkeiten gemacht. Schaut einfach mal was euch davon gefällt.

Falls ihr auch Vogelfutter im Joghurtbecher gemacht habt, braucht ihr jetzt nur ein schönes kleines Körbchen in das ihr es nun hinein stellen könnt. Vielleicht noch etwas Tannengrün und ein hübsches Bändchen dran, und schon habt ihr ein schönes Geschenk.

Ich finde es macht schon ganz schön was her.

An die Tannenzapfen werden auch Bänder gebunden, und so können sie auch aufgehängt werden. Tannenzapfen sind für mich sowieso die Dekoration im Herbst und Winter! Ich finde sie einfach nur wunderschön. 🥰

Tannengrün eignet sich hervorragend um Vogelhäuser zu verschönern. Einfach etwas Grün aus verschiedenen Tannen zusammen binden, und dann mit Vogelfutter aufhübschen. 😊

Ganz schlicht vor der Stalltür sieht es auch ganz toll aus.
Das Highlight ist natürlich das Vogelhaus.

Ich finde, da gibt es so wahnsinnig viele Möglichkeiten, und ich bin mir sicher, dass ihr selbst auch wahnsinnig viele tolle kreative Ideen haben werdet! Blogs geben ja immer nur Anstöße. Ich bin gespannt ob ich demnächst, bei dem ein oder anderen, Vogelfutter zu sehen bekomme! 😉


Bis zum nächsten Mal!

Eure Sabrina 🙋🏻‍♀️

4 Kommentare zu „Eine Freude für die Vögel im Garten. Vogelfutter selbst gemacht!

  1. Hallo Sabrina,
    ich glaube den Vögeln ist es egal, in welcher Form sie das Futter bekommen! Hauptsache es schmeckt.
    Ich werde es mal ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Wiebke

    Liken

  2. Find ich eine schöne Idee. Bloß zwei Einschränkungen: ich werde für den EIgengebrauch nicht mit Alufolie anfangen, sondern einfache Formen wählen, ich schätze mal, die Formgebung ist Frau Meise egal. Und wir haben, zum Glück ist der Garten ja nicht so klein, aufgehört auf der Terrasse zu füttern – die halten auch nichts vom Aufräumen!
    Was dagegen den Zeitpunkt angeht: jetzt beginnt eigentlich erst die richtige Fütterungszeit. Auch mit tierischem Eiweiß. Denn demnächst beginnen die mit dem ganzen Reviergerangel, sie singen ja schon, mit der Paarbildung und dann mit dem Brüten. Da werden Kalorien verbraucht! Über den eigentlichen Winter brauchen sie schon auch was, aber da lief alles auf Sparflamme.
    Die Spatzenscharen lieben unseren Garten (um so mehr, seit wir keine Katzen mehr haben, davor war es nicht immer schön, die Überreste zu finden), die Meisen und Amseln kommen, aber ich vermisse doch die Vogelscharen von früher – wenig Finken, wenig andere Drosseln, schon lang kein Rotschwänzchen mehr gesehen, selten ein Rotkehlchen, dafür Türkentauben und Elstern… Da wird auch mit Füttern nichts mehr zu machen sein.

    Liken

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