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„Wohnen auf dem Land“ goes to England! – Pt. 2

Werbung / Pressereise
Dieser Beitrag enthält Werbung u.a. für Muck Boots
.

– Teil 2 –

„Schöne gemeinsame Erlebnisse verbinden für immer, auch wenn unsere Lebenslinien danach wieder auseinanderlaufen.“ (Diana Denk)

Ich habe mich verliebt in ein Land, das ich nur wenige Stunden besucht habe.
In Menschen, die ich noch nie zuvor gesehen habe.
Und in ein Cottage, welches eingebettet von Hügeln und grünen Wiesen einfach da liegt.

Heute nehme ich euch mit auf das River Cottage. Hier durften wir den ganzen Tag in unglaublich netter Gesellschaft verbringen. Nicht nur in der Gesellschaft von lieben Menschen, sondern auch von Tieren.

Bei unserer Ankunft auf dem Gelände des Cottage wurden wir super nett empfangen. In unserer Einladung zu dieser Reise stand, dass uns ein 20-Gänge-Menü erwartet. Ich habe echt wochenlang gegrübelt, wie das wohl machbar sein würde. Aber auf die Idee bin ich wirklich nicht gekommen. 🙂
Es gab einfach über den ganzen Tag verteilt Essen! Mal nur als Fingerfood, mal lecker angerichtet bei Tisch. Es war einfach großartig. Wir hatten wirklich fast den ganzen Tag etwas zu essen in der Hand, oder ein leckeres alkoholisches Getränk. Also so etwas könnte ich mir durchaus öfter gefallen lassen.

Bei unserer Ankunft gab es also schon den ersten Gang. Das ging gleich gut los! Wir haben eine kleine Frikadelle mit geschmorten roten Zwiebeln gegessen. Ich kann euch sagen, nie wieder im Leben werde ich diesen Geschmack vergessen. Dazu gab es ein Heißgetränk, es schmeckte wie weißer Glühwein. Hmmmmm! 😋

Der erste Gang.

Das Cottage haben wir bis dahin noch gar nicht gesehen. Leider habe ich vergessen von unserem „Taxi“ ein Bild zu machen. Unser Chauffeur kam mit einem Trecker mit Anhänger, in dem jetzt zwanzig Journalisten und Blogger Platz nehmen durften. Unter viel Lachen und Spaß ging es jetzt los, Richtung River Cottage.

Der Weg dorthin war traumhaft schön. Diese Landschaft ist einfach unbeschreiblich. Ich versuche ja Worte zu finden, für das was ich gesehen habe, aber es fällt mir unglaublich schwer. Im ersten Teil habe ich euch ja schon von diesem fantastischen Himmel erzählt, und hier auf dem Land war es noch viel intensiver.

Nach einer kurzen Fahrt kamen wir unten beim Cottage an. Ich hatte mir schon Videos dazu angeguckt, aber dann wirklich da zu sein, einfach herrlich! Das Cottage liegt dort einfach ganz alleine, umgeben von der Natur. Natur soweit das Auge reicht.

Empfangen wurden wir natürlich überall durch unseren Gastgeber. 😉

Ganz liebevoll hat Elle von Muck Boots alles dekoriert. Draußen wie drinnen, aber ohne dass es übertrieben gewirkt hat, sondern einfach nur schön und passend dem Anlass entsprechend.
Elle ist verantwortlich für PR und Marketing in England, und war eine tolle Gastgeberin für uns. 🤗

Neugierig haben wir uns jetzt natürlich erstmal die Räumlichkeiten angeschaut. Und was soll ich sagen? Ich bin sofort gedanklich angefangen mich hier einzurichten. Genauso würde ich selbst gerne wohnen. Die Küche ist traumhaft schön, mit einer offenen Feuerstelle und einer Riesenarbeitsinsel in der Mitte des Raumes. Und die Aussicht? Direkt in den Cottagegarden, ooohhhh soooo schön. 😍
Im ganzen Gebäude liegen alte Steinböden, und die Fenster mit ganz tiefen Fensterbänken. Schon fast gewölbeartig.

Die Feuerstelle in der Küche.

Selbstverständlich gab es jetzt erstmal wieder weitere Gänge unseres Menüs. So eine kleine Frikadelle hält ja nun nicht ewig satt. 😉
Und wie das wieder geschmeckt hat, alleine das Brot war schon wieder ein Traum.
Ich habe gar nicht von jedem Gang ein Bild gemacht, aber Gott sei Dank wurden wir den ganzen Tag von einem Fotografen begleitet, ein paar Bilder hänge ich euch zum Schluss noch mit dran.
Jetzt geht es aber mal ein wenig nach draußen.

Cottagegarden.
Und überall Blumen, Blumen, Blumen.

Nach einer kleinen Runde durch den Cottagegarden, hieß es jetzt aber erstmal wieder Essen. Diesmal ein Zwei-Gänge-Menü. 😁
An einer langen wunderschön gedeckten Tafel durften wir Platz nehmen. Elle hat dabei wirklich an alles gedacht, so das absolut keine Wünsche offen blieben.
Dieser Raum war auch wieder so schön dekoriert, ach Mensch, am liebsten hätte ich einfach alles mitgenommen. Jeder von uns hatte seine eigens für ihn gestalteten Platzkarten. Und Goodie Bags gab es auch für jeden. Ich habe davon schon gehört, dass es zu solchen Events welche gibt, aber ich hätte nie in Leben damit gerechnet mal selbst eine zu bekommen. Was alles in der Tasche war, habe ich zuhause für euch fotografiert, und zeige es euch zum Schluss. Jetzt kommen aber die Bilder vom Speisezimmer.

Alle haben noch eine persönliche, von Hand geschriebene Karte von Elle bekommen. Sie dankt uns für unser Kommen. Dabei waren wir es doch, die dankbar sein mussten, für dieses unbeschreiblich schöne Erlebnis. 😚

Unser Mittagessen. Es war köstlich! Ich habe die Rezepte, falls ihr wissen wollt wie welches Gericht hieß, oder es selbst gerne kochen möchtet, schreibt mich gerne an.
Nach dem Essen wurden wir zuerst einmal mit Gummistiefeln versorgt, denn nun ging sie los, unsere Tour über das Cottage Gelände.

Die Schuhe sind mega bequem. Den ganzen Tag haben mir nicht einmal meine Füße weh getan, ich habe nicht einen Stein unter der Sohle bemerkt, und heiße Füße bekommt man in ihnen auch nicht. Seit ich zuhause bin, habe ich sie im Garten nur noch an. Noch nie hat mir die Gartenarbeit zu dieser Jahreszeit so viel Spaß gemacht. Ich habe überhaupt keine kalten Füße mehr, und das ohne ein paar zusätzliche Socken!

Mit zwei Gärtnern ging es nun los. Sie haben uns ganz genau erklärt welche Pflanzen und Kräuter im Cottagegarden wachsen, und wie man sie pflegt und behandelt. Mein Englisch hält sich ja in Grenzen, aber Wibke und Johannes haben für mich bei Bedarf übersetzt. Zum Teil durften wir selbst die Kräuter schneiden, und alles in Schüsseln sammeln. Ich war voller Bewunderung, mit wie viel Liebe hier jeden Tag alles gepflegt und bearbeitet wird. Das Gelände vom Cottage ist wirklich riesig.

Johannes und ich hatten so viel Spaß zusammen.
Einfach nur toll!

Hier wachsen die Birnen nicht am Baum, sondern als Stauden an einer Mauer. Das kannte ich noch gar nicht. Wahnsinn, oder? Die Birnen gehen wirklich bis zum Ende der Mauer.

Nach der Besichtigung des Gartens, ging es aber jetzt wieder in die Küche. Es gab schon lange nichts mehr zu essen. 🙂 Wir haben einen kleinen Salat mit einer ganz leckeren Mousse bekommen. Seehr lecker!
Außerdem fand ich es großartig dem Koch beim Anrichten der Speisen zusehen zu können. Da habe ich mir einiges abgucken können, was ich hoffentlich bald auch umsetzen kann.

Nach einem Kaffee ging es dann zu den Gewächshäusern und Tieren.
Auf den ersten Blick sieht man gar nicht, wie groß das Gelände des Cottage ist. Es ist einfach riesig, und alles findet dort seinen Platz. Die Hühner haben dort ein Gehege, da würden alle ihre Artgenossen auf der ganzen Welt von träumen. Hier leben wirklich glückliche Tiere. 😊

Gegenüber der Hühner haben die Schweine ihr Zuhause. Hier hatten wir wirklich besonders viel Spaß! Denn die waren so frech, wir haben uns fast kaputt gelacht. Eins war echt besonders gut drauf, und hätte mir am liebsten mein Handy aus der Hand geklaut. Aber da muss man wirklich dabei gewesen sein. 😅

Und was hier so freundlich aussieht, war in Wirklichkeit ein böser Versuch von Diebstahl. 😉
Weiter geht es zu den Gewächshäusern.

Nun wurden uns die verschiedenen Gewächshäuser gezeigt. Es ist Wahnsinn wie riesig die dort sind. Alleine das Gewächshaus für die Tomaten ist doppelt so groß wie unser Wohnzimmer. Wir konnten wirklich nur staunen. Teilweise stand uns wirklich wie bei kleinen Kindern der Mund offen. Wir haben uns auf jeden Fall wie im Tomatenhimmel gefühlt. Diese Masse an unterschiedlichen Sorten, habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Und wisst ihr was das Beste war? Die Tomaten haben sogar wie welche geschmeckt. Ich bin eigentlich kein großer Freund von ihnen, weil sie meistens nach gar nichts schmecken, aber die hier waren so lecker, so süß und doch so herzhaft. Mir fehlen mal wieder die Worte. Wir durften uns einfach bedienen, und dazu haben wir leckeres Focaccia bekommen. Es war sooo himmlisch lecker!

Das Tomaten Paradies.

Wir durften uns außerdem noch Ableger der Erdbeeren für zuhause einpflanzen, wieder in einem riesen Gewächshaus. Hier stehen alle Treiblinge auf geheizten Pflanztischen, damit sie gut anwachsen können.
Ich zeige euch die Gewächshäuser jetzt erstmal von außen, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt wie groß sie sind.

Und jetzt gehen wir rein. 🙂

Auf dem ganzen Gelände gibt es überall so kleine „Kruschtel“-Ecken. Das mag ich ja total gerne, und versuche es in abgespeckter Version, auch bei uns zuhause umzusetzen.

Und zwischendurch immer mal wieder den Himmel bewundern.

Damit sich dieser Beitrag jetzt nicht ins Endlose zieht, werde ich jetzt hauptsächlich noch Bilder sprechen lassen.
Nach den Tieren und Gewächshäusern haben wir mit zwei Spitzenköchen in einer Outdoorküche gekocht. Es war großartig und vor allem mega lecker. Mein persönliches Highlight war die Zubereitung vom Lamm. Es wurde gewickelt, ähnlich wie eine Roulade, und anschließend mit heißen Steinen, in der Erde vergraben für mehrere Stunden. Wir waren später am Abend live dabei, wie es dampfend aus der Erde geholt wurde. Es war einfach fantastisch. 🤩
Ein weiteres Highlight, und da waren wir uns alle einig, waren die Köfte aus Lammgehacktem. Eingewickelt in selbstgemachten Fladen.

Hmmmm.

Ein kleiner Überblick von den ganzen Speisen, die wir über den Tag verteilt, zu uns genommen haben. Jetzt folgen noch ein paar Bilder vom Lamm, und der Zubereitung.

Jetzt wurde das Fleisch gut in einem Jutesack verpackt, und mit den heißen Steinen in einem Loch vergraben.

Ich freue mich gerade sehr, dass wir einen großen Garten haben. Denn hier wird im Herbst bestimmt noch ein Loch gegraben. 😆

Nach unserem Kocherlebnis wurde es dann gemütlich. Im Cottage war der Tisch neu eingedeckt, und wir durften ganz in Ruhe unsere restlichen sieben Gänge genießen. In meinem ganzen Leben habe ich an einem Tag nicht so viel gegessen, und ich esse wirklich gerne. Da die einzelnen Portionen aber recht überschaubar waren, passte irgendwie doch alles rein. Nur am Ende, beim Nachtisch, streikte mein Magen. Den Kuchen habe ich dann doch nicht mehr ganz geschafft. Dazu gab es zu jedem Gang den passenden Wein, und zwischendurch auch mal ein Bier. Ich kann euch sagen, ich habe in dieser Nacht sehr gut geschlafen. 😉

Von links nach rechts: Sarah von mycottagegarden.de, Dorothee (Aus Liebe zum Garten), Johannes von WRW, meine Wenigkeit, Wibke von WRW, Jana von der Country Homes.
Wir alle haben uns zum ersten Mal getroffen, und es passte gleich mit uns. Wir hatten eine ganz, ganz tolle Zeit zusammen, die ich nie mehr vergessen werde.
Liebe Grüße an dieser Stelle an euch. 🙋‍♀️💕

Zwischendurch sind wir noch draußen gewesen, um das Lamm wieder zu befreien. Die Steine waren immer noch ordentlich am dampfen. Das Lamm später auf dem Teller war ein Traum, ich habe selten so zartes Fleisch gegessen.

Jetzt habe ich noch die Bilder von unserem Menü für euch.

Zwei habe ich leider vergessen zu fotografieren. Da war wohl der Alkohol dran Schuld. 😅

Einmal quer über den Tisch geknipst zu den englischen Kollegen.
Die Dekoration hier war schlicht, aber traumhaft schön.

Der Abschied von diesem wunderschönen Ort ist mir nicht leicht gefallen. Es war ein unvergesslicher Tag mit wahnsinnig vielen Eindrücken, neuen Inspirationen, und Ideen die ich gerne im nächsten Frühjahr bei uns zuhause umsetzen möchte.
Aber alles schöne im Leben hat einmal ein Ende, so auch dieser Tag.
Nach einer herzlichen und wehmütigen Verabschiedung mit den englischen Kollegen ging es dann zurück ins Hotel.

Am nächsten Morgen bin ich extra früh aufgestanden, um mich vom Meer zu verabschieden. Das mache ich auf jeder Reise so, egal wie lange ich dort bin. Ich brauche einfach noch einmal diesen Anblick um mich trennen zu können. 😢

Nach dem Frühstück hieß es also Abschied nehmen.
Ein wenig traurige Stimmung machte sich breit, aber ich bin mir ganz sicher dass wir uns ganz bestimmt noch einmal wiedersehen werden.

Ein letztes gemeinsames Bild.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die diese Reise für mich möglich gemacht haben.
Zu allererst bei Wibke und Johannes von WRW, die ausgerechnet mich unter so wahnsinnig vielen tollen Bloggern ausgewählt haben mitzureisen. Vielen, vielen Dank an euch beide! Ich habe euch in mein Herz geschlossen.
Danke auch an die Firma Muck Boots, die einen großartigen Tag für uns ausgerichtet haben.
Danke an Elle, die eine bessere und liebevollere Gastgeberin nicht hätte sein können.
Und ein ganz großes Dankeschön an alle Mitarbeiter des River Cottage, ihr wart wunderbar! 🤗

Ich hänge euch jetzt noch einige Bilder vom Fotografen an, einfach ohne Worte. Man erkennt an den Bildern, auch ohne etwas zu sagen, welch wunderschöne Zeit wir zusammen hatten.
Am liebsten würde ich euch alle zeigen, aber es sind über 200 Stück.

Und jetzt ganz zum Schluss zeige ich euch noch den Inhalt meines Goodie Bags.

Das war ein sehr langer Post, und ich danke jedem der bis hierher gelesen hat. Ich bedanke mich auch für euer Interesse an dieser Reise. Ich habe so viele liebe Nachrichten dazu bekommen, vielen Dank dafür!
Das Thema England liegt jetzt hinter mir, aber die Erinnerungen bleiben und das kann einem niemand mehr nehmen. 😊

Bis zum nächsten Mal!

Eure Sabrina 💕

The End!

2 Kommentare zu „„Wohnen auf dem Land“ goes to England! – Pt. 2

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