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Auf den letzten Drücker: Ein leckeres Menü zu Weihnachten!

Nur noch drei Tage bis Heiligabend!

Eigentlich sollte jetzt bei jedem der Plan fürs Festmenü zu Weihnachten stehen. Aber vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen Ratlosen hier unter euch. Und wenn, auch nicht schlimm! Dafür habt ihr ja mich. 😉
Ich habe für euch ein 2-Gänge Menü gekocht, es fehlt die Vorspeise aber da tut es eine einfache Festtagssuppe. Da findet man viele Rezepte im Internet, die schnell und einfach sind. Schnell und einfach ist auch mein Rezept für euch aber deshalb nicht weniger lecker! 😋

Folgendes habe ich zubereitet:


Hauptspeise:

Entenbrustfilet mit selbstgemachtem Rotkohl und Kroketten

Nachspeise:

Vanillecreme mit Pflaumenkompott


Los geht’s:

Ich fange immer mit dem Rotkohl an, den bereite ich mir nämlich bereits am Vortag vor. Für solche Gelegenheiten habe ich mir mal eine günstige Küchenmaschine gekauft, es erleichtert die Arbeit beim schnippeln ungemein. Früher habe ich den Rotkohl entweder von Hand oder mit der Brotschneidemaschine geschnitten. Da ging zwar das Schneiden sehr schnell, aber das Saubermachen der Maschine war ein Alptraum! Man kann sich natürlich auch Rotkohl aus dem Glas lecker zubereiten, aber selbstgemacht ist halt selbstgemacht. 😊

Also, zuerst den Kohl von den Strunken befreien und anschließend in feine Streifen schneiden. Ich lege den Kohl dann über Nacht in Apfelessig, Apfelsaft, Zucker, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter ein. Dann wird er ganz normal zubereitet. Wobei sich hier natürlich die Frage stellt, was normal ist? Rotkohl wird ja überall anders zubereitet. Ich bevorzuge die süße Variante.

Ich dünste bei der Menge an Kohl zwei große Zwiebeln an. Wenn die schön glasig sind gebe ich den Kohl dazu und würze ihn noch einmal kräftig. Nelken gehören bei mir genauso dazu wie ein Apfel. Man kann aber auch sehr gut Apfelmus verwenden. Nun gieße ich ihn ordentlich mit Wasser ab und lasse ihn sehr viele Stunden weich kochen, dabei gieße ich immer wieder Wasser dazu, damit er nicht verbrennt. Nach vier bis fünf Stunden Kochzeit schmecke ich ihn noch mal ab. Ganz zum Schluss gebe ich immer Marmelade rein, erst das gibt diese wunderbare Süße! 😋

Damit ist der aufwändigste Teil auch schon erledigt! Und wie ich schon geschrieben habe, wenn ihr fertigen Rotkohl nehmt, geht es natürlich noch schneller. 😉

Nun kümmern wir uns erstmal um unsere Tischdekoration. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich noch gar nicht wie unser Tisch zum Heiligabend aussehen wird. Ich habe zwar schon einiges ausprobiert aber sicher bin ich mir noch nicht. Aber ich denke, er wird ganz ähnlich sein wie auf den folgenden Bildern. Viele Kerzen, etwas grünes und rotes und schönes Geschirr.

Bei uns findet in diesem Jahr übrigens nur der Heiligabend statt, ansonsten sind wir eingeladen, herrlich! 🤩 Da freue ich mich wirklich sehr drüber, denn über drei Tage Gäste zu bewirten und zu bekochen ist ja schon eine Menge Arbeit!

Jetzt zeige ich euch aber erstmal den Tisch. Um mehr Platz zu haben, habe ich ihn von der Wand abgezogen und ein wenig schräg gestellt.

Als Tischkärtchen habe ich eine kleine Baumscheibe genommen und den jeweiligen Namen drauf geschrieben.

Dazu eine Stoffserviette und ein kleines Bändchen.

Nach der Dekoration habe ich mich als nächstes um die Nachspeise gekümmert, denn die muss noch für zwei Stunden in den Kühlschrank! 👆🏻

Die Zutaten:

Für vier Personen.

  • 1 Glas (720 ml) Pflaumen
  • 30 g Walnusskerne
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Puddingpulver „Vanille-Geschmack“
  • 400 ml Milch
  • 100 g Schlagsahne

Die Zubereitung:

  • Pflaumen abtropfen lassen, Saft dabei auffangen.
  • Walnüsse grob hacken.
  • Stärke mit ein wenig Wasser glatt rühren.
  • Saft mit Nüssen, Zimt und 1 EL Zucker in einem Topf aufkochen.
  • Angerührte Stärke einrühren und unter Rühren eine gute Minute kochen lassen.
  • Pflaumen unterheben und vom Herd nehmen.
  • Puddingpulver, 3 EL Zucker und 100 ml Milch glatt rühren.
  • 300 ml Milch und Sahne aufkochen.
  • Angerührtes Puddingpulver einrühren und wieder eine gute Minute unter rühren köcheln lassen.
  • Pudding in 4 Gläser (à ca. 250 ml Inhalt verteilen)
  • Mindestens 2 Stunden kalt stellen.
  • Vor dem Servieren das Kompott über den Pudding geben.
Von der Zubereitung habe ich keine Bilder gemacht, ist ja selbsterklärend, nicht wahr?

Jetzt geht es aber an das Highlight!

Schade, dass ihr nicht beim kochen dabei wart. Dieses Essen riecht einfach sooo lecker!
Im ganzen Haus dieser Duft von Rotkohl und Ente, herrlich! 😍

Die Zutaten:

Für vier Personen.

  • 2 Stück Entenbrustfilet
  • 150 g Schalotten
  • flüssiger Honig
  • Gemüsebrühe
  • dunkler Soßenbinder
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 400 ml Wasser
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

  • Backofen auf 200° vorheizen.
  • Entenbrust salzen und pfeffern.
  • Die Hautseite etwas einschneiden. 👆🏻
  • In einer Pfanne ohne Fett auf der Hautseite zuerst drei Minuten anbraten.
  • Die Fleischseite 1-2 Minuten anbraten.
  • Jetzt die Filets mit der Hautseite nach oben in eine Auflaufform geben und 15-20 Minuten garen.
  • Schalotten schälen und grob klein schneiden und dann im Entenfett gold-gelb dünsten.
  • Nach Belieben Honig zugeben (4-5 EL) und unterrühren.
  • 400 ml Wasser zugeben, aufkochen lassen und mit Brühe abschmecken.
  • Das Ganze mit Soßenbinder binden.
  • Mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken.

In der Zwischenzeit können die Kroketten mit zur Ente in den Backofen. Danach kann dann angerichtet werden. Dieses Essen ist so einfach zuzubereiten aber dabei doch so lecker! Es schmeckt absolut nach aufwändiger Küche! 😗

Die Teller werden nach und nach zum Befüllen in die Küche getragen.
Ein Gedicht!

Als kleinen Tipp kann ich euch noch sagen, dass Broccoli dazu auch richtig lecker schmeckt. Nicht jeder mag Rotkohl und so hat man noch eine Alternative.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag eine Freude machen! Und falls ihr doch schon alle wisst, was es zu Weihnachten zu essen gibt, das hier schmeckt auch zwischen den Jahren sehr gut! 😉

Bis morgen!

Eure Sabrina 👩🏻‍🍳

2 Kommentare zu „Auf den letzten Drücker: Ein leckeres Menü zu Weihnachten!

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